Fächer

Die Ausbildung besteht aus drei Bereichen:

  1. der allgemeine Lernbereich sind die Unterrichtsfächer:
  2. berufsbezogener Lernbereich sind die Unterrichtsfächer:
  3. Praktika/Projekte

Deutsch

Die einjährige Berufsfachschule ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den mittleren Schulabschluss (MSA) zu erwerben oder diesen zu verbessern.

Das Fach Deutsch befähigt unsere Schülerinnen und Schüler,  ihre Kompetenzen zu erweitern, indem wir ihnen für ein lebenslanges Lernen Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden vermitteln.

Das Fach Deutsch vermittelt Wege zur Erschließung literarischer und pragmatischer Texte.

Das Fach Deutsch vermittelt Wege, sich bewusst mit Sprache auseinanderzusetzen.

Das Fach Deutsch vermittelt Wege, sich kreativ und schöpferisch mit Texten auseinanderzusetzen.

Das Fach Deutsch vermittelt Wege, sich adäquat mündlich und schriftlich auszudrücken.

Das Fach Deutsch vermittelt Wege, die Grundlagen menschlicher Kommunikation zu verstehen und anzuwenden.

Unser Ziel ist es, Freude an Sprache und Literatur zu wecken!

Mathematik

Grundlagen des Mathematikunterrichtes sind die Rahmenlehrplanrichtlinien der Sekundarstufe I und die Bildungsstandards des mittleren Schulabschusses (MSA).
Die  bereits in der Schuljahren 7 bis 10 erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden gefestigt und erweitert. Die SchülerInnen erwerben fachliche Grundlagen in den Bereichen Zahl, Messen, Raum und Form, Daten und Zufall, funktionaler Zusammenhang.
Eng verbunden damit sind Kompetenzen wie das Argumentieren, Problemlösen, Verwenden mathematischer Symbole und Darstellungen und das Kommunizieren.
Ziel des Mathematikunterrichtes sind der Erwerb des MSA und die Vorbereitung der SchülerInnen auf den Übergang in die Fachoberschule.

Sozialkunde

Das Fach Sozialkunde ist das Kernfach der politischen Bildung in der Berufsfachschule für Sozialwesen.
In seinem Zentrum stehen der Mensch als soziales und politisches Wesen, die wichtigsten Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und die Mitgestaltung der internationalen Politik.

Übergeordnete Zielsetzung ist es, die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Menschenbildes der Demokratie zu eigenverantwortlichem Handeln, Urteilsfähigkeit und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zu erziehen.
Der Unterricht vermittelt den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit, gegenwärtiges Geschehen im nationalen wie internationalen Rahmen auf historische Entwicklungen zu beziehen.
Als Orientierungshilfe werden Kategorien zum Verständnis der komplexen Welt der Gegenwart sowie des aktuellen Geschehens erarbeitet. Der rasche Wandel in Staat und Gesellschaft wird im Hinblick auf die grundlegenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewusstgemacht.
Vor diesem Hintergrund leistet die politische Bildung im Fach Sozialkunde in der Berufsfachschule ihren Beitrag zu folgenden pädagogischen Zielen:

  • Mitwirkungs- und Teilhabefähigkeit in unserer demokratischen Gesellschaft,
  • Vorbereitung auf lebenslanges Lernen,
  • Ausbildungs- und Anschlussfähigkeit,
  • Stärkung der Persönlichkeit.

Politische Orientierungs-, Urteils- und Handlungskompetenz wird verstanden
als Bürgerqualifikation, an den verschiedenen demokratischen Prozessen bewusst
teilzuhaben. Politische Bildung und soziales Lernen, Demokratie und Bürgerrolle
sind daher eng miteinander verknüpft.
Folgende Themenbereiche werden angesprochen:

  • Demokratie und Herrschaft,
  • Jugendliche und Politik,
  • Europäische Union,
  • Internationale Konflikte,
  • Kommunikation und Medien,
  • Menschenrechte.

SHB

Im hauswirtschaftlich- sozialpflegerischen Bereich in der Berufsfachschule wird in den zwei Wochenstunden die Thematik „Gesundheit fördern“ bearbeitet.
Wesentliche Schwerpunkte bilden folgende Themenfelder: Fortpflanzung und biologische Entwicklung des Menschen, die Förderung der Gesundheit durch eine adäquate Ernährung, das Verhindern von Infektionskrankheiten und prophylaktische Maßnahmen zur Verhinderung von Zivilisationskrankheiten.

Englisch

In der einjährigen Berufsfachschule wird das Fach Englisch in 4 Wochenstunden unterrichtet. Im Vordergrund stehen hier Spracherwerb und Kommunikation, um der Rolle des Englischen als Sprache der internationalen Verständigung Rechnung zu tragen. Somit ist es Ziel des Unterrichts, nützliche Sprachkompetenzen zu vermitteln. „Warum muss ich Englisch können?“ -  die Antwort auf diese Frage wird den Schülerinnen und Schülern mit praxisnahem Englisch verdeutlicht. Im Verlaufe des Schuljahres werden verschiedene Themen wie „Leisure activities“, „Starting work“, „City life“ oder „Travelling“ behandelt. Im ersten Halbjahr werden zur Überprüfung der Lerninhalte zwei Klassenarbeiten geschrieben, im 2. Halbjahr findet aufgrund des stattfindenden Praktikums nur eine Leistungsüberprüfung unter Klausurbedingungen statt. Am Ende des Schuljahres werden die Unterrichtsangebote und die Bewertung der Schülerleistungen am Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen ausgerichtet, um auch in diesem Fach einen erfolgreichen Übergang in weiterführende Schulformen wie die zweijährige Fachoberschule zu ermöglichen.

An unserem OSZ nutzen viele Schülerinnen und Schüler der OBF die Chance des Erwerbs des Mittleren Schulabschlusses, wenn sie diesen wichtigen Abschluss noch nicht gemacht bzw. die entsprechenden Prüfungen im ersten Anlauf an ihrer vorherigen Oberschule nicht bestanden haben. In der einjährigen OBF spielt hierbei Englisch eine wesentliche Rolle, da neben der zentralen schriftlichen Prüfung auch eine mündliche Prüfung absolviert werden muss. Vor allem im zweiten Halbjahr werden die Klassen im Unterricht durch die Lehrerinnen und Lehrer speziell auf die einzelnen Prüfungsteile vorbereitet.

Musisch-gestalterischer Bereich

Ziel des Unterrichts ist die Erweiterung und Vertiefung der musisch-gestalterischen Grundbildung. Die Möglichkeiten sich selbst im Unterricht auszuprobieren, eigene Fähigkeiten und Grenzen zu erkennen, aber auch soziale Erfahrungen zu sammeln, wie die Arbeit in der Gruppe und das Erleben von Achtung und Toleranz , dienen der Auseinandersetzung mit sich als Persönlichkeit.
Der Unterricht ist auf Prozesse des Experimentierens mit Materialien und bildnerischen Verfahren, des Übens handwerklicher Fähigkeiten und der individuellen Gestaltung bildnerischer Aufgaben gerichtet. Die musikalische Grundbildung ist darauf orientiert, positive Erfahrungen im Umgang mit Musik zu sammeln .Es geht um eigenes Singen, Musizieren und Bewegen nach Musik, ein spielerisches, experimentelles und übendes Einlassen auf musikalische Prozesse. Durch die Auseinandersetzung mit der Vielfalt musikalischer Ausdrucksformen wird eine vorurteilsfreie Begegnung mit Musik gefördert.

Sport

Im Vordergrund des Unterrichts stehen die Förderung der Gesundheit und eine Motivierung zum Sporttreiben in der Freizeit. Vielfältige Möglichkeiten zur Erweiterung der individuellen sportlichen Handlungskompetenzen werden angeboten. Zu den Unterrichtsinhalten gehören Ballspiele, Rückschlagspiele, kleine Spiele (Lauf-, Kraft- und Gewandtheitsspiele) und athletische Ausbildung. Bewegungs- und Körpererfahrungen werden so vermittelt, dass  Freude und Spaß an der sportlichen Tätigkeit in den verschiedensten Interaktionsformen erlebt werden.

Berufskunde

Berufskunde bietet Ihnen einen Überblick über das sozialpädagogisch-sozialpflegerische Arbeitsfeld. Im Mittelpunkt der Berufe in diesem Arbeitsfeld steht der Mensch. Oft sind es Menschen mit besonderen Bedürfnissen: Kinder, Menschen mit Behinderung oder alte Menschen. Berufskunde ermöglicht Ihnen, die Vielfalt pädagogisch-pflegerischer Arbeitsfelder kennen zu lernen und mehr über Berufe in diesen Arbeitsfeldern zu erfahren. In einem dieser Arbeitsfelder, z.B. im Kindergarten oder Hort, an einer Förderschule oder im Altersheim, können Sie während des Praktikums auch praktische Erfahrungen sammeln. Sie gewinnen so einen Einblick in typische Anforderungen sozialpädagogisch-sozialpflegerischer Berufe. Berufskunde unterstützt Sie aber auch bei der Planung Ihres Berufswegs. Sie beschäftigen sich mit Ihrer Berufsmotivation, erstellen Bewerbungsunterlagen und erhalten einen Überblick darüber, welche Bildung- und Berufswege Ihnen offen stehen.

Psychologie/Pädagogik

Ohne Psychologie geht nichts! Psychologisches Wissen wenden Sie im Alltag ständig an, egal was Sie tun, überall steckt Psychologie dahinter: Ob Ihnen der neue Nachbar gleich sympathisch ist, Sie ein Vorstellungsgespräch führen oder Vokabel lernen …. - all diese Alltagshandlungen können mit Hilfe der Psychologie erklärt werden. Im Mittelpunkt des Psychologieunterrichts stehen z.B. die Themen Wahrnehmung, Kommunikation und Lernen. Der Psychologieunterricht in der einjährigen OBF gibt Ihnen ersten Einblick in diese Bereiche. Sie erfahren z.B. wie Kommunikation funktioniert, wie Missverständnisse entstehen und wie Sie sich verständlich ausdrücken können. Sie gewinnen damit eine wichtige Grundlage für den Umgang mit Menschen und erhalten Erklärungen darüber, was unser Handeln bestimmt. Das Fach Psychologie vermittelt somit Grundwissen über das Verhalten und Erleben des Menschen. Dieses Wissen bildet eine wesentliche Grundlage für die Arbeit mit Menschen. Da jeder von Ihnen Erfahrung mit Wahrnehmung, Kommunikation oder Lernen hat, bietet der Psychologieunterricht Gelegenheit, Ihre Erfahrungen mit Fachwissen und den Erfahrungen anderer zu vergleichen. Psychologie in der einjährigen OBF bedeutet: erstes Grundlagenwissen in Psychologie Auseinandersetzung mit Themen wie Wahrnehmung – Kommunikation – Lernen Erklärung für menschliches Verhalten und Erleben kennen lernen Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und den Erfahrungen anderer.

Wahlpflichtfach Soziologie und Medienarbeit

Im Zentrum dieses Faches stehen der Mensch als soziales und politisches Wesen, die wichtigsten Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und die Mitgestaltung der internationalen Politik.
Zielsetzung ist es, die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Menschenbildes der Demokratie zu eigenverantwortlichem Handeln, Urteilsfähigkeit und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zu erziehen.
Der Unterricht vermittelt den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit, gegenwärtiges Geschehen im nationalen wie internationalen Rahmen auf historische Entwicklungen zu beziehen.
Als Orientierungshilfe werden Kategorien zum Verständnis der komplexen Welt der Gegenwart sowie des aktuellen Geschehens erarbeitet.
Dabei sind vor allen zwei Aspekte von zentraler Bedeutung:
1. Die Schülerinnen und Schüler sollen handeln. Sie sind aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligt und gestalten den Unterricht mit. Dabei erlernen und üben sie gleichzeitig die dafür notwendigen analytischen, problemlösenden, sozialen und kommunikativen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Arbeit mit Statistiken und Karikaturen ist dabei genauso wichtig wie das Präsentieren von komplexen Sachverhalten.
2.  Schülerinnen und Schüler erwerben über handlungsorientierte
Methoden durch ,,Probehandeln” Fähigkeiten und Kompetenzen, die ihnen späteres
Handeln in Gesellschaft und Politik erleichtern. Sie gewinnen und trainieren ein individuelles Handlungsrepertoire für politische Meinungsbildung und politische Auseinandersetzungen in unserer Gesellschaft. Handlungskompetenz meint in diesem Sinn vor allem eine für Sozialkunde relevante Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Indem die Lernenden zum Beispiel politische Auseinandersetzungen im Planspiel simulieren, einen themenzentrierten Videofilm drehen, eine Wandzeitung gestalten, Plakate und Flugblätter entwerfen oder politische Problemfelder vor Ort erforschen, werden Handlungstraining, Wissenserwerb und Meinungsbildung unmittelbar miteinander im Lernprozess verbunden.

Aktualisiert: 20.09.2011