Waldmodule der Spezialklasse Erlebnispädagogik

„In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken, man jahrelang im Moos liegen könnte.“ (Franz Kafka)

In diesen Modulen wollen wir mit den Studierenden der Spezialklasse nicht nur im Moos liegen, sondern entdecken und erleben, welche Möglichkeiten sich für die Arbeit mit Kindern und auch mit Erwachsenen im Wald bieten.

Modul I „Herbst“ – Ankommen und Eintauchen
Modul II „Winter“ - Entdecken und Finden
Modul III „Frühling“ – Waldraum nutzen
Modul IV „Sommer“ – Aufregend sicher

Originaltöne von Studierenden:

 Die Waldmodule waren für mich…

…spannend, …berührend, …grenzüberschreitend ( lustig)

…Wissen verpackt in Spiel, Spaß und Spannung

…Ausflucht aus dem Großstadtleben und innere Ruhe finden

 Im Rahmen der Ausbildung waren die Waldmodule…

…besonders und sehr praxisnah

…ein toller und effektiver Ausgleich / Zusatz zum theoretischen Unterricht

…unglaublich förderlich für die Klassengemeinschaft

 Besonders bereichernd war, dass…

…wir zu jeder Jahreszeit im Wald waren. Es waren 4 wirklich schöne Tage und ich war froh bei jedem dabei gewesen zu sein.

… ich jetzt weiß, wie „Eulenkotze“ aussieht, sich anfühlt und riecht.

…wir im Wald irgendwie alle freier waren, sich alle mehr zugetraut haben als sonst und die Klasse zusammengewachsen ist

…wir den Wald als Lehrer und Lernbegleiter erlebt haben.

Der Wald wird als Erfahrungsraum und Lernort in diesen Modulen genutzt. Dabei steht die Einführung von Theorie und Praxis der Waldpädagogik (am Beispiel des Waldkindergartens) in den vier Waldmodultagen im Mittelpunkt. 

Zu vier verschiedenen Jahreszeiten erleben die Studierenden den Naturraum „Wald“ ganzheitlich und intensiv und entwickeln vielfältige Kompetenzen: Neben dem eigenen Erleben von Begeisterung und Neugier, geht es um Möglichkeiten der gezielten Nutzung des Raumes für die Förderung der Entwicklung von Kindern. 

Die zentrale Bedeutung des Erlebens der ungestalteten Natur im Wald für die Entwicklung von Kreativität und Fantasie ist ebenso Gegenstand der erlebnisorientierten Module, wie der Erwerb von Fachkompetenzen, z. B.  zu ökologischen Zusammenhängen und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Ausgewählte Methoden zur Nutzung des Waldraumes werden eigenständig erprobt, die Handlungsorientierung ist dabei grundlegend. Es erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit den besonderen Anforderungen an Erzieher_innen, die diesen wertvollen Raum in den pädagogischen Alltag integrieren.

Die Module im Wald werden vom Team der Spezialklasse „Erlebnispädagogik“ und einer externen Trainerin angeleitet. Es erfolgt die Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten.  Zur Dokumentation entsteht ein Reader als Handreichung.

Aktualisiert: 24.05.2018